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Sonntag, 5. Dezember 2010
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Alles geht einmal zu Ende ...
... auch das Jahr 2010. Und ob man in Mainz nicht nur Fastnacht, sondern auch Silvester feiern kann, das will Marianne am 31.12.2010 in der Mainzer Phönixhalle wissen.
Mittwoch, 23. Juni 2010
Der Sommer kommt ... bestimmt
Die beiden einzigen Live-Konzerte mit Band,
die in diesem Jahr noch stattfinden werden,
sind am 27. + 28. August.
Einmal im Westen (Parkfest Waltrop)
Mittwoch, 26. Mai 2010
"Jazz & Joy"
Das einzige Jazz-Konzert mit Marianne in diesem Jahr findet am 05. Juni im Rahmen des Wormser Festivals "Jazz & Joy" statt - genauer auf der Bühne am Weckerlingplatz gegen 21:30 h.
Quelle: rosenberg.de
Dienstag, 26. Januar 2010
Marianne Rosenberg und ihre bewegende Familiengeschichte
am 27. Januar 1945 -
und als Auftakt des Projektes
"Kirche der Kulturen" im Programm von Ruhr 2010 -
veranstaltet die Christuskirche in Bochum
einen ungewöhnlichen Liederabend mit Lesung:
Marianne Rosenberg „Wer, wenn nicht wir?“.
Seit Jahrzehnten ist sie durch ihre Popsongs wie
„Er gehört zu mir wie mein Name an der Tür“ bekannt.
Doch weitgehend unbekannt ist,
dass 51 Mitglieder ihrer Familie von den Nazis ermordet wurden.
Ihr Vater, Otto Rosenberg, hat Auschwitz überlebt und kämpfte
bis zu seinem Tod im Jahr 2001 für die Rechte der Sinti und Roma
sowie für Entschädigungszahlungen an die Hinterbliebenen.
west.art hat mit Marianne Rosenberg und ihrer Schwester Petra,
die Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma
Berlin-Brandenburg ist, gesprochen.
Für die Veranstaltung am 27. Januar 2010
in der Bochumer Christuskirche
wird kein Eintritt erhoben.
Marianne und Petra Rosenberg haben
ebenso wie Gitarrist Ferenc Snétberger
jedes Honorar abgelehnt.
ist herzlich eingeladen,
es genügt eine E-Mail an die Adresse info@christuskirche-bochum.de.
Quelle: wdr.de
Dienstag, 19. Januar 2010
Kulturhauptstadt - einmal anders
Am 27.01.2010 eröffnet die Christuskirche in Bochum die Veranstaltungsreihe
"Kulturhauptstadt RUHR.2010"
mit einen Abend
"Zum Tag der Befreiung von Auschwitz - Lieder & Lesung".
Zitat: >Hier, wo zwei Weltkriege produziert worden sind,
muss deutlich werden, dass eine Kultur,
die "Motor eines Wandels" sei, sich selber wandeln kann.
Es gibt keinen "Mythos Ruhr", der nicht auch das Entsetzen lehrt, die Umkehr.<
Neben Marianne nimmt auch Petra Rosenberg und Ferenc Snétberger an der Veranstaltung teil.
Neben Marianne nimmt auch Petra Rosenberg und Ferenc Snétberger an der Veranstaltung teil.
Der Eintritt ist frei. Beginn 20:00 h.
Quelle: rosenberg.de
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NEWS,
Sinti und Roma,
Termine
Dienstag, 1. September 2009
Last - but not least
Das letzte Konzert in diesem Jahr findet am 04.09. in Herdecke statt.
Im kleinen, aber feinen "Werner-Richard-Saal" spielt Marianne auch zum letzten Mal
in diesem Jahr das Jazz-Programm
"I'm a Woman".
Wer sich eine der wenigen verfügbaren Karten reservieren lassen will, kann sich unter 02330-2276 (ab 17:00 h) eine reservieren lassen. Die Tickets werden für sehr moderate 15,- € verkauft.
Quelle: rosenberg.de
Dienstag, 16. Juni 2009
Kieler Woche
Marianne Rosenberg, 25. Juni, 19.30 Uhr,
"Unser Norden"-Bühne an der Hörn, Kai-City
"Unser Norden"-Bühne an der Hörn, Kai-City
Mit trivialen Discoliedchen fing sie an,
heute ist die Rosenberg eine gereifte Sängerin mit großem Jazz-Talent.
Als Schlager-Sternchen gestartet und zur wandlungsfähigen Sängerin gereift:
Marianne Rosenberg.
Foto: picture-alliance
Foto: picture-alliance
Ihre Karriere begann in den 70ern als Schlager-Sternchen,
mit "Marleen" wurde sie berühmt.
Aber Marianne Rosenberg wollte sich nicht auf das Genre festlegen lassen.
In den 80ern arbeitete sie mit der Rockgruppe Extrabreit zusammen
und präsentierte poppige Neuauflagen ihrer großen Schlager-Hits wie
"Er gehört zu mir".
Mittlerweile singt die Lady, die sich gern als unnahbare Diva gibt,
auch den Jazz, und das hervorragend.
Vergangenes Jahr veröffentlichte sie ihr Jazz- und Chansonalbum
"I'm a Woman".
Quelle: abendblatt.de
Mittwoch, 13. Mai 2009
... goes Jazz - again
Am Samstag, den 16.05.
findet im schönen Schwarzwald das erste von zwei Jazz-Konzerten
in diesem Jahr mit Mariannes Show "I'm a Woman" statt.
Das Konzert bildet den diesjährige Abschluss des erfolgreichen "Jazzfest Rottweil".
Quelle: rosenberg.de
Mittwoch, 29. April 2009
Noch mehr ...
... Updates zu den Live-Terminen findet ihr an gewohnter Stelle.
Und gleich morgen beginnt die Live-Saison in Gera.
Diesmal noch unter dem schützenden Dach des Kultur- und Kongresszentrums -
danach geht's aber immer an die frische Luft.
Ein Konzert ist bestimmt auch in eurer Nähe.
Habt Spaß!
Montag, 26. Januar 2009
Montag, 6. Oktober 2008
"Danke!"
Nach fast genau 4 Jahren mit dem Album, der DVD und der Show
"Für immer wie heute"
dankt Marianne allen Fans bei den Konzerten in
Siegburg (09.10.08 - Rhein-Sieg-Halle") und in
Essen (31.10.08 - Gruga-Halle)
mit einer Autogrammstunde direkt im Anschluss an die Konzerte.
Danach sind keine weiteren Termine mit dieser Show mehr geplant.
Quelle: rosenberg.de
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Termine
Dienstag, 30. September 2008
Tribute to Nico
Als Hommage an "eine Ikone der Subkultur"
gibt es in diesem Monat viele Veranstaltungen in Berlin unter dem Motto "Nico 70/20".
Neben Ausstellungen und Filmen gibt es am 17.10. auch ein Konzert mit verschiedenen Künstlern in der Berliner Volksbühne (Rosa-Luxenburg-Platz).
Auch Marianne wird hier drei Nico-Songs performen.
Nähere Infos entnehmt bitte dem Plakat.
Quelle. rosenberg.de
Donnerstag, 11. September 2008
Ev'rytime we say good bye
Die 3 Pop-Konzerte im Oktober
(09.10. Siegburg | 19.10. Hannover | 31.10. Essen)
werden aller Voraussicht nach die letzten Gelegenheiten sein,
die Show "Für immer wie heute" mit Marianne und Ihrer großartigen Band live zu erleben.
die Show "Für immer wie heute" mit Marianne und Ihrer großartigen Band live zu erleben.
Danach möchte sich Marianne ganz auf die Arbeit an einem neuen Pop-Album konzentrieren, dass 2009 erscheinen soll. Und dazu wird es dann auch sicherlich eine neue Show geben.
Na, dann hoffen wir doch, dass Marianne und die Fans
den Abschied von dieser Show gebührend zu feiern wissen ;)
Quelle: rosenberg.de
Dienstag, 26. August 2008
Von Fröschen und Prinzen
Am 23.08. fand im Dresdner Großen Garten
das letzte OpenAir-Konzert für dieses Jahr statt.
Kurioserweise meldeten schon 14 Tage vorher alle Wetterfrösche
Regen und Gewitter für diesen Tag in Dresden.
das letzte OpenAir-Konzert für dieses Jahr statt.
Kurioserweise meldeten schon 14 Tage vorher alle Wetterfrösche
Regen und Gewitter für diesen Tag in Dresden.
Dem war auch so - bis Marianne am Nachmittag ankam.
Der Himmel riss auf, die Sonne schien, das Konzert war wunderschön.
Allerdings hatten sich die Meisten wohl von den Prognosen abschrecken lassen.
Es waren ungewöhnlich wenige, dafür aber ungeheuer tolle Fans vor der Bühne, die ihren Teil zu der ausgelassenen Atmosphäre beitrugen.
Im Oktober geht's weiter.
Aber immer unter einem schützenden Dach.
3 x Jazz und 3 x Pop stehen dann auf dem Live-Programm.
Quelle: rosenberg.de
Mittwoch, 30. Juli 2008
Jazz im TV und Pop an der frischen Luft
Am 01.08. gibt's noch mal ein bisschen Jazz in der
- und dann geht's gleich mit dem Pop-Programm raus an die frische Luft.
Marianne spielt mit Ihrer Popband am 02.08. am schönen Fleesensee
im Rahmen der NDR-Sommertour und am 23.08. im Dresdner Großen Garten.
Quelle: rosenberg.de
Mittwoch, 18. Juni 2008
"Das wilde Sofa"
Seit 16 Jahren findet Europas größtes schwul-lesbisches Straßenfest in Berlin Schöneberg statt.
Eine feste Instanz auf diesem Fest ist auch die Live-Talkshow
"Das wilde Sofa"
(Moderation Gerhard Hoffmann), auf dem am 22.06.08 auch Marianne Platz nehmen wird.
Mehr Infos über das Fest hier.
Mittwoch, 21. Mai 2008
Bad News - Good News
Heute erreichte uns folgende Pressemitteilung:
Natürlich reichte uns "produktionstechnische Gründe" nicht aus,
"Die Jazz-Konzerte Marianne Rosenberg - I'm a Woman
am 24.05. in Leipzig und
am 26.05. in Dresden
müssen vom Veranstalter aus produktionstechnischen Gründen leider kurzfristig abgesagt werden.
Wir werden uns umgehend bei der Tourneekoordination und beim Management der Künstlerin um Ersatztermine bemühen und diese ggf. rechtzeitig bekannt geben.
Für die bereits im Vorverkauf erworbenen Tickets
wird die Rückerstattung durch die Vorverkaufsstellen garantiert.
Veranstalter: ProArt GmbH"
Veranstalter: ProArt GmbH"
Natürlich reichte uns "produktionstechnische Gründe" nicht aus,
daher haben wir beim Management nachgefragt.
Dort heißt es:
"Es gab in beiden Städten Schwierigkeiten,
"Es gab in beiden Städten Schwierigkeiten,
alle notwendigen technischen Bedingungen für die Konzerte umzusetzen.
Das kam für uns so überraschend,
dass in der Kürze der Zeit nicht mehr improvisiert oder umorganisiert werden konnte.
Das ist für die Fans in Sachsen sicher sehr bedauerlich, war aber jetzt so plötzlich durch uns leider nicht mehr zu ändern."
Jetzt die guten Nachrichten:
Im Oktober sind weitere Jazz-Konzerte in Planung.
Im Oktober sind weitere Jazz-Konzerte in Planung.
Darunter auch eins in Glashütte bei Dresden, das schon bestätigt ist.
Aber vorher gibt es ja noch ein jazziges Open-Air
am 12.07. auf einer leuchtenden Insel bei Marienwerder.
Auch weitere Pop-Konzerte in diesem Jahr stehen schon fest.
Auch weitere Pop-Konzerte in diesem Jahr stehen schon fest.
Quelle: rosenberg.de
Freitag, 18. April 2008
"Wenn nichts in der Zeitung steht, habe ich alles richtig gemacht"
Swing ist in - Marianne Rosenberg veröffentlicht jetzt
'I'm A Woman'. © LoLa
Kaum eine Sängerin hat sich so oft neu definiert
und den Stil gewandelt wie Marianne Rosenberg.
Obwohl sie das Seventies-Image des schlagerträllernden Teenies
niemals ganz los wurde - "ick steh dazu", sagt sie selbst -
avancierte sie zur Ikone der Homo-Szene,
wandelte sich mit schwarzen Spitzenoutfits
in den 80-ern zum Teil der Neuen Deutschen Welle,
arbeitete mit Rio Reiser,
gelangte in die Hausbesetzerszene
und brillierte nach einigen stilistischen Wandlungen
zur Liedermacherin, Rockbraut, politischen Sängerin und Chansonniere.
Eine gut abgehangene Idee wird Realität -
Marianne Rosenberg veröffentlicht eine Jazz-Platte. © LoLa
Marianne Rosenberg veröffentlicht eine Jazz-Platte. © LoLa
Sie machte Bühnenkarriere im Kurt-Weill-Musical "Die Venus",
debütierte als Fernsehmoderatorin und Buchautorin ('Kokolores', List Verlag),
und nun ist sie - kaum verwunderlich bei so viel Experimentiergeist -
beim Jazz gelandet:
"I'm A Woman" heißt ihr Album voller Chansons und Jazzstandards
im Original und in Berliner Übersetzungen.
"Die Platte war schon seit 2003 in der Mache",
erklärt Marianne Rosenberg.
"Denn schon damals hatte ich die Show 'Cocktails For Two'
mit Christian Schodos, meinem Kollegen aus der 'Venus' entwickelt".
Das Private bleibt privat: Marianne Rosenberg lebt eher zurückgezogen. © LoLa
Wir zauberten die Zuschauer ins Berlin der 40er-Jahre
und spielten die Songs ausschließlich in Berlin,
der Abend war für diese Stadt gedacht und gemacht.
Irgendwann musste Schodos wieder schauspielern,
und ich entwickelte das zweite Programm,
'I'm A Woman!' für die 'Bar Jeder Vernunft' in Berlin.'
Als die Jazzsongs und Chansons zum umjubelten Publikumsmagneten wurden,
entschloss sich Marianne Rosenberg, das Ganze aufzunehmen -
als Weihnachtsgeschenk für die Fans, die nicht nach Berlin kommen konnten.
Marianne Rosenberg erinnert sich:
'Eine fantastische Aufnahmesession!
Wir gingen auch ins Studio wie in den 40-er Jahren:
Alle auf einmal spielten alles in einem Take ein.
Sonst ist die Studioarbeit eher steril, ein Musiker kommt nach dem anderen,
irgendwann dann ich als Sängerin -
dann steht man da so einsam hinter einer Glasscheibe ...'
Das letzte Mal, dass sie mit einem ganzen Orchester gemeinsam im Studio stand,
das war 1973 in Japan.
'Damals hab ich noch gedacht,
wie seltsam die Japaner arbeiten - so unmodern!', so Marianne Rosenberg.
Die Fans, von denen ihr viele seit den Anfangstagen treu blieben, finden die Jazzplatte gelungen - aber nicht, weil sie unkritisch oder gar treudoof sind. Viele der Rosenberg-Verehrer machten die Stiländerungen nicht immer mit, wie sie erzählt: 'Anfang der 80-er, als ich mich so radikal vom Seventies-Image abwandelte und plötzlich in schwarzen Klamotten vom Dark Wave inspiriert war, da gab es wütende Proteste! Die Leute sind aus den Konzerten gegangen und haben sich darüber aufgeregt, was aus ihrer süßen kleinen Marianne geworden ist!'
Heute lacht sie darüber. 'Ich merkte früh, dass das Leben kein Ziel hat, an dem man eines Tages ankommt, sondern dass es ein Weg ist, eine ständige Suche nach dem persönlichen Ausdruck.' Nun möchte sie sich eben in alten Jazzsongs auf 'I'm A Woman' ausdrücken, die alle einen Bezug zu ihrer Kindheit und Jugend haben.
Für das Album suchte sich Marianne Rosenberg
ein paar versierte Berliner Jazzmusiker.
Wolfgang Köhler als musikalischen Leiter und Pianist,
Dirk Engelhardt am Saxofon, der schon bei Rosenbergs Popformation mitspielte,
Schlagzeuger Denis Stilke, Johannes Gukel am Bass und Dirk Homuth an der Gitarre.
Dass sie damit mitten im Swing-Revival steckt, weiß Marianne Rosenberg,
sieht sich davon aber nicht weiter beeinflusst.
'Das ist doch klar, dass solche Songs wieder kommen!
Wer schreibt heute noch so wunderbare Lieder wie beispielsweise Cole Porter.
Und Leute wie Roger Cicero waren zu der Zeit,
als ich mit Swing und Jazz anfing, 2003 also, ja noch gar nicht da.'
Dass sie nun so spät mit dem Album kommt, hat andere Gründe:
'Die Plattenfirma bat mich, eine Pop-Platte mit meinen alten Liedern herauszubringen.
An sich wollte Marianne Rosenberg
die alten Schlagerkamellen nicht noch einmal durchkauen.
'Aber als sich so interessante Kollaborationen wie mit
Mousse T. und den Söhnen Mannheims ergaben,
stellte ich das Jazzprojekt erst einmal in die Ecke.'
Nun kommt sie endlich doch heraus,
diese Rückschau in die Kindheit und Jugend.
Fast alle Lieder -
etwa 'The More I See You' oder 'You Go To My Head' -
haben einen persönlichen Bezug zu Mariannes Leben:
'Diese Songs habe ich schon als Kind geliebt,
und ich habe sie über die Jahrzehnte irgendwie mitgeschleppt.
'Everytime You Say Goodbye' war schon in meiner Kindheit ein wichtiger Song,
und viele der Lieder haben einen Bezug zu meiner Familie,
wo wir sie im Radio oder auf dem Plattenteller meines Vaters gehört haben.
Wir haben uns auch oft alte Hollywoodfilme angesehen,
da kam ja oft legendär gute Musik drin vor!'
Nicht nur die inspirierte Marianne Rosenberg:
'Und diese tollen Kostüme!
Ich habe sie mir nachschneidern lassen
und trage sie auch zu diesem Programm mit Begeisterung!'
Die Kindheit Marianne Rosenbergs
fand zwar nicht in den 40-ern statt, in denen die Platte angesiedelt ist,
wohl aber in den 60-ern in Berlin.
Marianne wurde 1955 als dritte Tochter
von sieben Kindern des Auschwitz-Überlebenden und Vorsitzenden
des Sinti- und Roma-Landesverbandes Berlin-Brandenburg Otto Rosenberg geboren.
Der hatte nichts gegen die frühe Karriere Mariannes mit deutschen Schlagern.
'Meine Familie betrachtete mein Berühmtsein nach Auschwitz als Geschenk
und half mir nach Kräften dabei, die Karriere anzukurbeln.'
Was teilweise auch nach hinten losging.
'Wir waren damals so naiv!
Als ich die ersten Hits hatte, damals mit 'Mister Paul McCartney' oder 'Marleen',
da beantwortete meine ganze Familie noch die Fanpost persönlich.
Wenn Journalisten klingelten, ließen sie sie freundlich ins Haus,
kochten ihnen Kaffee und zeigten ihnen alles.
Plötzlich stand das dann aber immer ganz anders in den Zeitungen!'
Beispielswiese ihre pressetaugliche Liaison mit 'Disco'-Moderator Ilja Richter.
Der Wandel kam spät: 'Erst mit dem Erwachsenwerden,
aber auch mit der Emanzipation, hatte ich keine Lust mehr
auf die Rolle des braven, zurückhaltenden Mädchens,
das den Typen am Ende dann sowieso nicht kriegt.
Auch wollte ich nicht die Frau sein,
die nur hinter dem Mikrofon steht und Weisungen erfüllt.
Ich fing an, andere Wege zu gehen und eigene Lieder zu schreiben.'
Seither ist viel passiert in Marianne Rosenbergs Leben
und in ihrer künstlerischen Entwicklung.
Und sie hat viel gelernt
und lässt sich nicht mehr so leicht in die privaten Karten blicken.
'Ich meide die Presse nicht,
aber wenn man seine Nase nicht bewusst dauernd in die Kamera hält,
passiert es ganz von alleine, dass man nicht überall in den Klatschspalten steht.
Ich muss nicht auf jeder wichtigen Party stehen
und ich muss auch nicht in jeder Zeitschrift vorkommen!
Wenn man wenig über mein Privatleben hört, dann hab ich etwas richtig gemacht!'
der Abend war für diese Stadt gedacht und gemacht.
Irgendwann musste Schodos wieder schauspielern,
und ich entwickelte das zweite Programm,
'I'm A Woman!' für die 'Bar Jeder Vernunft' in Berlin.'
Als die Jazzsongs und Chansons zum umjubelten Publikumsmagneten wurden,
entschloss sich Marianne Rosenberg, das Ganze aufzunehmen -
als Weihnachtsgeschenk für die Fans, die nicht nach Berlin kommen konnten.
Marianne Rosenberg erinnert sich:
'Eine fantastische Aufnahmesession!
Wir gingen auch ins Studio wie in den 40-er Jahren:
Alle auf einmal spielten alles in einem Take ein.
Sonst ist die Studioarbeit eher steril, ein Musiker kommt nach dem anderen,
irgendwann dann ich als Sängerin -
dann steht man da so einsam hinter einer Glasscheibe ...'
Das letzte Mal, dass sie mit einem ganzen Orchester gemeinsam im Studio stand,
das war 1973 in Japan.
'Damals hab ich noch gedacht,
wie seltsam die Japaner arbeiten - so unmodern!', so Marianne Rosenberg.
Die Fans, von denen ihr viele seit den Anfangstagen treu blieben, finden die Jazzplatte gelungen - aber nicht, weil sie unkritisch oder gar treudoof sind. Viele der Rosenberg-Verehrer machten die Stiländerungen nicht immer mit, wie sie erzählt: 'Anfang der 80-er, als ich mich so radikal vom Seventies-Image abwandelte und plötzlich in schwarzen Klamotten vom Dark Wave inspiriert war, da gab es wütende Proteste! Die Leute sind aus den Konzerten gegangen und haben sich darüber aufgeregt, was aus ihrer süßen kleinen Marianne geworden ist!'
Heute lacht sie darüber. 'Ich merkte früh, dass das Leben kein Ziel hat, an dem man eines Tages ankommt, sondern dass es ein Weg ist, eine ständige Suche nach dem persönlichen Ausdruck.' Nun möchte sie sich eben in alten Jazzsongs auf 'I'm A Woman' ausdrücken, die alle einen Bezug zu ihrer Kindheit und Jugend haben.
Für das Album suchte sich Marianne Rosenberg
ein paar versierte Berliner Jazzmusiker.
Wolfgang Köhler als musikalischen Leiter und Pianist,
Dirk Engelhardt am Saxofon, der schon bei Rosenbergs Popformation mitspielte,
Schlagzeuger Denis Stilke, Johannes Gukel am Bass und Dirk Homuth an der Gitarre.
Dass sie damit mitten im Swing-Revival steckt, weiß Marianne Rosenberg,
sieht sich davon aber nicht weiter beeinflusst.
'Das ist doch klar, dass solche Songs wieder kommen!
Wer schreibt heute noch so wunderbare Lieder wie beispielsweise Cole Porter.
Und Leute wie Roger Cicero waren zu der Zeit,
als ich mit Swing und Jazz anfing, 2003 also, ja noch gar nicht da.'
Dass sie nun so spät mit dem Album kommt, hat andere Gründe:
'Die Plattenfirma bat mich, eine Pop-Platte mit meinen alten Liedern herauszubringen.
An sich wollte Marianne Rosenberg
die alten Schlagerkamellen nicht noch einmal durchkauen.
'Aber als sich so interessante Kollaborationen wie mit
Mousse T. und den Söhnen Mannheims ergaben,
stellte ich das Jazzprojekt erst einmal in die Ecke.'
Nun kommt sie endlich doch heraus,
diese Rückschau in die Kindheit und Jugend.
Fast alle Lieder -
etwa 'The More I See You' oder 'You Go To My Head' -
haben einen persönlichen Bezug zu Mariannes Leben:
'Diese Songs habe ich schon als Kind geliebt,
und ich habe sie über die Jahrzehnte irgendwie mitgeschleppt.
'Everytime You Say Goodbye' war schon in meiner Kindheit ein wichtiger Song,
und viele der Lieder haben einen Bezug zu meiner Familie,
wo wir sie im Radio oder auf dem Plattenteller meines Vaters gehört haben.
Wir haben uns auch oft alte Hollywoodfilme angesehen,
da kam ja oft legendär gute Musik drin vor!'
Nicht nur die inspirierte Marianne Rosenberg:
'Und diese tollen Kostüme!
Ich habe sie mir nachschneidern lassen
und trage sie auch zu diesem Programm mit Begeisterung!'
Die Kindheit Marianne Rosenbergs
fand zwar nicht in den 40-ern statt, in denen die Platte angesiedelt ist,
wohl aber in den 60-ern in Berlin.
Marianne wurde 1955 als dritte Tochter
von sieben Kindern des Auschwitz-Überlebenden und Vorsitzenden
des Sinti- und Roma-Landesverbandes Berlin-Brandenburg Otto Rosenberg geboren.
Der hatte nichts gegen die frühe Karriere Mariannes mit deutschen Schlagern.
'Meine Familie betrachtete mein Berühmtsein nach Auschwitz als Geschenk
und half mir nach Kräften dabei, die Karriere anzukurbeln.'
Was teilweise auch nach hinten losging.
'Wir waren damals so naiv!
Als ich die ersten Hits hatte, damals mit 'Mister Paul McCartney' oder 'Marleen',
da beantwortete meine ganze Familie noch die Fanpost persönlich.
Wenn Journalisten klingelten, ließen sie sie freundlich ins Haus,
kochten ihnen Kaffee und zeigten ihnen alles.
Plötzlich stand das dann aber immer ganz anders in den Zeitungen!'
Beispielswiese ihre pressetaugliche Liaison mit 'Disco'-Moderator Ilja Richter.
Der Wandel kam spät: 'Erst mit dem Erwachsenwerden,
aber auch mit der Emanzipation, hatte ich keine Lust mehr
auf die Rolle des braven, zurückhaltenden Mädchens,
das den Typen am Ende dann sowieso nicht kriegt.
Auch wollte ich nicht die Frau sein,
die nur hinter dem Mikrofon steht und Weisungen erfüllt.
Ich fing an, andere Wege zu gehen und eigene Lieder zu schreiben.'
Seither ist viel passiert in Marianne Rosenbergs Leben
und in ihrer künstlerischen Entwicklung.
Und sie hat viel gelernt
und lässt sich nicht mehr so leicht in die privaten Karten blicken.
'Ich meide die Presse nicht,
aber wenn man seine Nase nicht bewusst dauernd in die Kamera hält,
passiert es ganz von alleine, dass man nicht überall in den Klatschspalten steht.
Ich muss nicht auf jeder wichtigen Party stehen
und ich muss auch nicht in jeder Zeitschrift vorkommen!
Wenn man wenig über mein Privatleben hört, dann hab ich etwas richtig gemacht!'
19.04., Oer-Erkenschwick, Stadthalle
20.04., Karlsruhe, Konzerthaus
29.04., München, Zirkus Krone
13.05., Braunschweig, Staatstheater
24.05., Leipzig, Gewandhaus
26.05., Dresden, Lukaskirche
Autorin: Kati Hofacker
Quelle: monstersandcritics.de
Samstag, 5. April 2008
Neue Live-Termine
Es gibt einige neue Live-Termine für dieses Jahr.
So stehen jetzt auch die ersten Konzerte mit dem Programm
"Für immer wie heute" (Pop) fest.
Außerdem gibt es das erste Open-Air Konzert mit
"I'm a Woman" (Jazz)
auf einer Insel bei Marienwerder.
Für die süddeutschen Fans ein wichtiger Hinweis:
Das "I'm a Woman"-Konzert in München
musste aus Termingründen auf den 15.05. verschoben werden!
Wie immer, hier alle Details und eine Übersicht.
Wie immer, hier alle Details und eine Übersicht.
Quelle: rosenberg.de
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